Money for nothing

Der Staat zeigt uns selbst so schön vor, dass wenig Leistung zu erbringen am meisten belohnt wird. Oder haben Sie schon je nach 15:30 Uhr einen Beamten am Arbeitsplatz angetroffen? Das Füllhorn des Wohlstandes ergießt sich weiterhin über all die “arbeitswilligen” Langzeitarbeitslosen, mehrfachmutterschaftenden MigrantInnen und all die anderen, die ja so viel Pech im Leben haben. Zur Belohnung stimmen wieder ein paar Wähler mehr für Häupl, Faymann & Co. Doch wer soll das in Zukunft bezahlen? Schulden machen geht nicht mehr, denn der Staat ist überschuldet, und rien ne va plus. Buhuuu…

Ha, Moment, da gibt es doch noch ein paar “Reiche” in der Gesellschaft. Die konnten echt gut wirtschaften, und waren noch dazu so blöd, das Vermögen brav zu sparen, statt es fix auszugeben, wie es zum Beispiel der Staat immer macht. Denen kann man es ruhig wegnehmen. Selber schuld! G’schicht eich recht! Wos hobts a wos g’spart, es Deppen!

Reichen-bashing ist ja so was von cool…

Ausstellung “Rotes Wien”, 2010

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